Ausgewählte, nützliche Informationen und Materialien rund um das Thema Gesundheit

Aktuelles zur Patientenuniversität

Wenn es um Gesundheit und Krankheit geht, sind gute Informationen, ausreichende Erklärungen und verständliche Hinweise wichtige Grundlagen. Hier finden Sie

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  • Gesundheit im Internet ...HIER

Aktuelles

12. Mär

Die Patientenuni hat ein Relaunch ihrer Internetseite durchgeführt

Pünktlich zum neuen Jahr 2014 und zur neuen Veranstaltungsreihe präsentieren wir allen Besucherinnen und Besuchern einen neuen übersichtlichen Internetauftritt. Die Veranstaltungen der Patientenuni sind leichter zu finden und es gibt jetzt mehr Fragen an einen Arzt, die Sie individuell auf einer Checkliste ausdrucken können. Die Linksammlung zu gute Gesundheitsinformationen ist erweitert und übersichtlicher gestaltet worden. Literatur zur Patientenuniversität, Filme und Bilder zur Patientenuniversität runden das Angebot ab. Viel Spaß beim Schmökern. Anregungen und Hinweise zur Internetseite nehmen wir gern entgegen.

12. Mär

Der informierte Patient - Prof. Dr. Dierks im Deutschlandfunk

Im Deutschlandfunk: ein Gespräch mit Frau Prof. Dr. Dierks über den "informierten Patienten".

Lesen und hören Sie HIER WEITER.

10. Mär

Mobile Patientenuni ist aktiv

Es ist für Unternehmen und Betriebe von zentraler Bedeutung, die Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit ihrer Belegschaft zu erhalten und Gesundheitsthemen auch in der Arbeitswelt aufzugreifen. Dabei möchte die Patientenuniversität die Betriebe unterstützen. Deshalb wurde mit Unterstützung der Gesellschaft der Freunde der MHH e. V. das Konzept der „mobile Patientenuni“ ins Leben gerufen: Erfahrene Ärzte, Forscher und Medizinstudierende höheren Semesters der MHH vermitteln Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Betrieben vor Ort verständlich und anschaulich wissenschaftlich aktuelles Wissen über den menschlichen Körper, seine Entwicklung und mögliche Erkrankungen. Vor allem geben sie Hinweise darauf, was Menschen selbst für ihre Gesundheit tun können.
Nach Absprache mit den interessierten Unternehmen bietet die Patientenuniversität in Kooperation mit verschiedenen Abteilungen und Klinken der MHH Bildungsveranstaltungen in Unternehmen an. Die Veranstaltungen werden auf die spezifischen Bedürfnisse eines Unternehmens ausgerichtet und haben einen Umfang von zwei Stunden. Im Angebot sind aktuell verschiedene Themen, wie zum Beispiel, „Der Bewegungsapparat“, das „Zusammenspiel von Körper und Seele“ ober auch „Herz und Kreislauf“. Weitere Themen sind nach Absprache mit den Betrieben und Kliniken möglich.
Hier geht es darum, in einer interessanten Kombination aus einführender Wissensvermittlung und verschiedenen interaktiven „Lernstationen“ lebendig zu informieren und Lernen mit Kopf, Herz und Hand zu ermöglichen. An den Lernstationen können die Teilnehmer mit Experten sprechen, Fragen stellen, selbst etwas ausprobieren und in Ruhe die sie interessierenden Aspekte vertiefen.
Bedenken Sie: Ein geringes Wissen über gesundheitliche Sachverhalte kann mittel- und langfristig mit einem schlechten Gesundheitszustand und einem hohen Krankenstand in Betrieben einhergehen. Viele Erwerbstätige leiden an Krankheiten des Bewegungsapparates, der Atemwege sowie in den letzten Jahren zunehmend an psychischen Erkrankungen. Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zufolge verursachten die Krankentage von Arbeitnehmern im Jahr 2011 Produktionsausfälle in Höhe von 46 Milliarden Euro, zwischen 2006 und 2011 sind die gemeldeten Arbeitsunfähigkeits-Zeiten um 21,6 Prozent gestiegen.

Wenn die „mobile Patientenuni“ auch zu Ihnen in den Betrieb kommen soll, melden Sie sich unter der Telefonnummer 0511-532-4038 bei Antje Bütehorn, Mitarbeiterin der Patientenuniversität.

10. Mär

Erstes deutsches Netzwerk für Gesundheitskompetenz und –bildung gegründet

Unter Federführung des Instituts für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie (IGKE) der Uniklinik Köln wurde am 10. Dezember 2013 in Köln das erste deutsche Netzwerk für Gesundheitskompetenz und -bildung gegründet. Auf der von der Robert-Bosch-Stiftung geförderten Auftaktveranstaltung diskutierten 20 nationale und internationale Experten aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen über die aktuellen Entwicklungen in der Gesundheitskompetenzforschung. Dabei wurde deutlich, dass durch eine Vernetzung der Akteure in einem Netzwerk neue Impulse für die deutsche Situation gesetzt werden könnten. Zur Vorsitzenden bzw. stellvertretenden Vorsitzenden des Netzwerks wurden Frau Prof. Dr. med. Stephanie Stock von der Universität zu Köln sowie Frau Prof. Dr. rer. biol. hum. Marie Luise Dierks von der Medizinischen Hochschule Hannover gewählt.

Warum soll Gesundheitskompetenz gefördert werden?
Menschen müssen sich in Gesundheits- und Krankheitsfragen in einem zunehmend unübersichtlichen System aus Versorgungseinrichtungen, Kostenträgern und diversen Medien zurechtfinden und dabei versuchen, allein und/oder in der Kommunikation mit Behandlern für sich selbst die besten gesundheitlichen Entscheidungen zu treffen. Die Fähigkeit dazu wird als Gesundheitskompetenz bezeichnet, diese schließt kognitive Fähigkeiten, aber auch kommunikative und soziale Fähigkeiten ein. Wir wissen heute, dass eine niedrige Gesundheitskompetenz mit einem schlechten Gesundheitszustand zusammenhängen kann, deshalb wird international an Konzepten zur Erhöhung der Gesundheitskompetenz der Bevölkerung gearbeitet.
Hier setzen auch die Ziele des Netzwerks an. Es will durch interdisziplinäre Kooperation
1.    Die Gesundheitskompetenzforschung in Deutschland intensivieren
2.    Die Entwicklung gesundheitskompetenzförderlicher Institutionen und Strukturen fördern
3.    Gesundheitspolitische Strategien für eine neue Verankerung des Gedankens der Kompetenzerweiterung der Menschen entwickeln und umsetzen

Informationen unter  http://gesundheitsoekonomie.uk-koeln.de

Ansprechpartner:
Prof. Dr. med. Stephanie Stock
Professorin für Gesundheitsökonomie und angewandte Patientenzentrierung  Kommissarische Leiterin des Instituts für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie, Uniklinik Köln
Stephanie.stock@uk-koeln.de
 

05. Mär

Die Patientenuniversität macht Schule

Medizin und Forschung zum Anfassen: Startschuss zum Projekt "Rollende Patientenuniversität" in Wien.
Analog zu der „rollenden Patientenuniversität“ an der MHH, die sich an SchülerInnen, Lehrlinge und jüngere Erwachsene richtet und Medizin und Forschung zum Anfassen anbietet, startete im  Herbst 2013 ein ähnliches Format in Wien, in Kooperation mit der MedUni Wien, Wiener Stadtschulrat und Wiener PatientenInnen-Anwaltschaft. Als Partner für das Pilotprojekt konnte für das Wintersemester 2013 eine Polytechnische Schule in Wien-Brigittenau gewonnen werden. Im November und Dezember 2013 gastiert die rollende Patientenuniversität mit ExpertInnen der MedUni Wien und diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegepersonen jeweils von 13 bis 16 Uhr mit unterschiedlichen Themen an der Schule, z.B. Unfallchirurgie und Wund-Erstversorgung, Notfallmedizin und Erste Hilfe, Reanimation, Diabetes und Adipositas, die Leber, die Niere und die Organersatztherapie sowie psychiatrische Erkrankungen und Depression.
"Die Arbeit der rollenden Patientenuniversität Hannover hat gezeigt, dass sich durch diese Art der mobilen Wissensvermittlung die Gesundheitskompetenz und das Körperwissen von jungen Erwachsenen erhöhen lässt",
so die Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwältin Sigrid Pilz.

Wir wünschen der MedUni Wien, dem Wiener Stadtschulrat, der Wiener PatientenInnen-Anwaltschaft und den durchführenden Experten viel Erfolg bei der Umsetzung der interaktiven „rollenden Patientenuniversität“ in Österreich.

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