Ausgewählte, nützliche Informationen und Materialien rund um das Thema Gesundheit

Aktuelles zur Patientenuniversität

Wenn es um Gesundheit und Krankheit geht, sind gute Informationen, ausreichende Erklärungen und verständliche Hinweise wichtige Grundlagen. Hier finden Sie

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Aktuelles

22. Mai

SHILD-Studie - Lebensqualität und Umgang mit chronischen Erkrankungen ist online

 

Die Patientenuni unterstützt das Forschungsteam einer Studie, die untersuchen will, wie es Menschen mit einer chronischen Erkrankung im Alltag geht.

Für diese Studie sucht das Team weiterhin:

  • Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2
  • Menschen mit Prostatakrebs
  • Menschen mit Multipler Sklerose
  • pflegende Angehörige von Demenzerkrankten

 

Ihre Mitarbeit hilft dabei, mehr über die Situation, Wünsche und Bedürfnisse von betroffenen Personen und ihren Familien zu erfahren.

Die Online-Version der Fragebögen erreichen Sie, indem Sie auf die folgenden Links klicken:

Alternativ senden wir Ihnen den Fragebogen samt vorfrankiertem Rückumschlag auch gerne per Post zu. Melden Sie sich dafür einfach in der Medizinischen Hochschule Hannover bei Marius Haack, Tel.: 0511/ 532 8426, E-Mail: shild@mh-hannover.de

Für folgende Fragen benötigt das Forschungsteam dringend die Erfahrungen und Einschätzungen von chronisch erkrankten Menschen und ihren Angehörigen:

  • Wie bewältigen chronisch Erkrankte ihren Alltag?
  • Welchen Einfluss hat die chronische Erkrankung auf die Lebensqualität Betroffener oder Angehöriger?
  • Werden der Alltag und das soziale Leben durch die chronische Krankheit beeinträchtigt? Falls ja, wie stark wirkt sich die Beeinträchtigung aus?
  • Was wissen chronisch erkrankte Menschen oder Angehörige über ihre Gesundheit und Krankheit?
  • Kann die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe Betroffene oder auch ihre Angehörigen entlasten?

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie sich dazu entschließen, an der Studie teilzunehmen! Eine Teilnahme würde für Sie bedeuten, dass Sie zweimal - im ersten Halbjahr 2015 und dann 12 Monate später im Jahr 2016 - einen Fragebogen zugesandt bekommen, mit der Bitte, die Fragen in diesem Bogen auszufüllen. Alternativ können Sie den Fragebogen gerne auch online ausfüllen.

Alle weiteren Informationen zur Teilnahme finden Sie im Internet unter: www.uke.de/shild/

10. Apr

Patientenuniversität kooperiert mit der Diabetestour

Am Samstag, den 18.04.2015 findet wieder der beliebte Landesdiabetikertag Niedersachsen auf der Diabetestour im Hannover Congress Centrum, Eilenriedehalle von 9-16 Uhr statt. Ein vielfältiges Programm mit Vorträgen, Kochshows Mitmachaktionen und Informationsständen rund um das Thema Diabetes erwarten Sie dort. Der Eintrittspreis beträgt regulär 5 Euro; für Patientenuniversität-Teilnehmer, die mind. 5 Veranstaltungen in diesem Jahr gebucht haben, ist der Eintritt kostenfrei. Wenn Sie den kostenfreien Eintritt nutzen möchten, senden sie eine E-Mail an Antje Meyer, dann bekommen Sie das entsprechende Dokument zur Vorlage an der Kasse zugeschickt.

Das Programm der Veranstaltung finden Sie unter www.diabetestour.de

Wir freuen uns darauf, Sie an unserem Stand Nr. 39 begrüßen zu dürfen. 

10. Apr

Selbstmanagementprogramm INSEA für chronisch kranke Menschen an der MHH etabliert / Kooperationsvertrag unterzeichnet

Das Leben mit einer chronischen Erkrankung wie Rheuma, Diabetes oder psychischen Erkrankungen verändert den Alltag von Betroffenen und ihren Angehörigen. Sie müssen sich nicht nur aktiv um ihre Gesundheit kümmern, sondern möchten soweit wie möglich ihren normalen Aktivitäten nachgehen, müssen gleichzeitig aber auch mit körperlichen und emotionalen Höhen und Tiefen umgehen lernen. Um diesen Menschen zu helfen, wurde am Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) die nationale Koordinierungsstelle für das Programm INSEA etabliert: die Initiative für Selbstmanagement und aktives Leben. Die MHH einschließlich Patientenuniversität, die Barmer GEK, die Robert Bosch Stiftung, die Careum Stiftung und die Selbsthilfekontaktstellen Bayern e.V. haben Ende 2014 einen Kooperationsvertrag vereinbart, um das Programm in Deutschland einzuführen.

Menschen mit körperlichen wie psychischen Erkrankungen lernen im INSEA Selbstmanagementprogramm beispielsweise mit Schmerzen umzugehen, sich selbst zu motivieren oder Selbstvertrauen im Umgang mit der Krankheit zu entwickeln. Wichtiges Prinzip ist, dass die Kurse nicht nur von Fachpersonen, sondern auch von ausgebildeten Betroffenen geleitet werden. Die Kurse dauern sechs Wochen, die Teilnehmer treffen sich wöchentlich für 2,5 Stunden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Einführung des Programms in Deutschland wird von der Careum Stiftung in Zürich gefördert, die Umsetzung wird ermöglicht durch die Robert Bosch Stiftung und die Barmer GEK. „Wir sind sehr froh, dass es gelungen ist, dieses Projekt gemeinsam mit der Careum-Stiftung zu starten, die im Vorfeld viel ideelle und auch finanzielle Unterstützung geleistet hat und die nach wie vor über eine Netzwerkstelle die Ausbildung von Kursleitern und die Evaluation der Aktivitäten sicherstellt. Damit können wir die Ziele der Patientenuniversität, Kompetenzen der Menschen im Umgang mit Gesundheit und Krankheit zu stärken, mit einem weiteren Angebot umsetzen“, betonte Professorin Dr. Marie-Luise Dierks, Leiterin der Patientenuniversität.

INSEA wurde an der Universität Stanford entwickelt. Die Teilnehmer zeigten nach der Teilnahme am Programm eine deutlich verbesserte Lebensqualität, mehr psychisches Wohlbefinden, dafür weniger Erschöpfung und soziale Isolation. Nicht zuletzt verbesserte sich die Zusammenarbeit mit dem Fachpersonal im Gesundheits- und Sozialwesen. „Wir wollen mit unserer Förderung die Patienten in Deutschland stärken, und hierbei spielt die Fähigkeit zum Selbstmanagement eine wichtige Rolle. Aufgrund der guten Erfahrungen in den USA und anderen Ländern haben wir uns entschieden, die Kurse nach dem Stanford-Programm auch in Deutschland zu etablieren und hierfür eine Anschubfinanzierung bereitzustellen“, sagte Susanne Melin, Projektverantwortliche bei der Robert Bosch Stiftung. Das für Leistungen und Verträge zuständige Vorstandsmitglied der Barmer GEK, Dr. Mani Rafii, misst INSEA eine große Bedeutung bei. „Aus Erfahrung wissen wir, dass aktives Selbstmanagement ein wichtiger Faktor zur Bewältigung schwieriger Lebensumstände ist. Deswegen engagieren wir uns sehr gerne, damit INSEA ein Erfolgsprogramm wird.“

Die Patientenuniversität an der Medizinischen Hochschule Hannover und die Selbsthilfekontaktstellen (SeKo)  Bayern e. V. sind die ersten deutschen Standorte im INSEA-Programm. Über die nationale Koordinierungsstelle,  sollen sukzessive weitere Standorte hinzukommen. Dr. Jörg Haslbeck von der Careum Stiftung betont, dass die Qualität der Kurse zum einen auf der Ausbildung der Kursleitungen und der Evaluation basiert, zum anderen werden die Kursleitungen von Trainerinnen und Trainer des neu gegründeten Vereins EVIVO Netzwerk jährlich reakkreditiert. Dies würden die positiven Erfahrungen und ersten Ergebnisse aus den bereits umgesetzten 50 Selbstmanagementkursen in der Schweiz und in Österreich untermauern.

Weiterführende Hinweise erhalten zu den Kursen bei der Patientenuniversität erhalten Sie hier.

Für die bayrischen Standorte gehen Sie bitte auf die Homepage von INSEA unter www.INSEA-aktiv.de .

06. Feb

Neues aus der Patientenuniversität - Programm 2015

Die Patientenuniversität hat 2015 ein vielfältiges interessantes Jahresprogramm erstellt. In 18 Veranstaltungen in der Veranstaltungsreihe "Gesundheitsbildung für Jedermann" bieten wir von März bis Dezember 2015 viele interessante Themen in der bewährten Mischung aus Expertenvorträgen und Mitmachstationen an. An den Mitmachstationen können Sie mit Fachleuten aus diversen Bereichen ins Gespräch kommen, Fragen stellen, Tipps und Hinweise erhalten und verschiedene Dinge ausprobieren. Start der Veranstaltungsreihe der„Gesundheitsbildung für Jedermann“ ist am  10. März mit dem Thema „Tiere und menschliche Gesundheit".  Lassen Sie sich überraschen. Wir freuen uns auf ihren Besuch! Weitere Informationen finden sie hier.

06. Feb

Veranstaltungsreihen „Große Künstler und ihre Erkrankungen“ und „Krankheiten auf Bildern“ - auch im Jahr 2014 eine Erfolgsgeschichte. Neue Termine 2015

In diesen beiden Veranstaltungsreihen stehen bekannte Künstler im Mittelpunkt. Ihre Werke und ihr Wirken werden ebenso dargestellt wie die sie betreffende Krankheit und die Auswirkungen der Erkrankung auf das künstlerische Schaffen. Auch werden, insbesondere in der Reihe „Krankheiten auf Bildern“, interessante historische Details vermittelt. In den Reihen kommen Mediziner und Kunstexperten zu Wort. Die Künstler Albrecht Dürer, Claude Monet, Anton Bruckner, Sandro Botticelli und Rembrandt van Rijn standen im Jahr 2014 im Zentrum unserer Veranstaltungsreihen. Auch konnten wir David Wagner, Autor des Buches „Leben“ (autobiografische Prosa einer Lebertransplantation), als Referenten gewinnen. Die kunst- und kulturbegeisterten Zuhörer kamen auch in diesem Jahr bei allen Veranstaltungen auf ihre Kosten. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Prof. Dr. med. Hermann Haller und Prof. Dr. med. Henning Zeidler für Ihr Engagement bei der Planung und Gestaltung der Abende.

Auch in diesem Jahr werden wieder Kunst und Kultur auf die Medizin treffen. Themen und Termine finden Sie hier.

Die nächste Veranstaltung "Like a rolling stone" Egon Schiele in Wien - Krankheiten auf Bildern" mit Prof. Dr. Hermann Haller ist am 19. Februar um 18.00 Uhr.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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